Suggestionstherapie

Die Suggestionstherapie wird vor allem bei psychischen Belastungen, seelischen Konflikten und psychosomatischen Beschwerden angewendet.

Der neue Ansatz in der Psychotherapie

Die Suggestionstherapie ist das Ergebnis einer jahrelangen Entwicklung, die sich mit der direkten Behandlung von Symptomen und deren Ursache beschäftigt. Ziel ist es dabei, möglichst schnell und effizient das Symptom von der Ursache zu trennen und den Zustand, der vor Entstehung des Symptoms herrschte, wieder herzustellen.

Umdenken statt Gedanken lenken

Die Art und Weise wie wir denken, bestimmt, was wir fühlen und wie wir uns verhalten. Daher lagen bisher die Ansätze bei der Behandlung von Belastungen, Angststörungen sowie zwanghaften Erkrankungen in der Veränderung der Denkweise, indem negative besetzte Überzeugungen durch positive ersetzt werden sollen.

Die Suggestionstherapie hingegen trennt die Ursache von dem Gefühl, so dass falsch erlernte Muster nicht mehr auftreten und sich negative Überzeugungen selbstständig korrigieren.

Was die Suggestionstherapie ausmacht

  1. Die Suggestionstherapie ist sehr effektiv und schnell wirksam. Bereits nach nur einer Sitzung ist bereits das Resultat sichtbar.
  2. Der Therapieerfolg ist auch dann gegeben, wenn der Patient nicht an den Erfolg der Methode glaubt.
  3. Die Suggestionstherapie wirkt nachhaltig und wird vom Patienten als unkompliziert und schonend empfunden.
  4. Die Suggestionstherapie ist nicht nur mit anderen Therapieformen kombinierbar, sie unterstützt und verbessert deren Ergebnisse.

Was ist die Suggestionstherapie?

Durch gezielte Behandlung von Ursachen bei psychischen Symptomen und psychosomatischen Erkrankungen, ist es eine Therapieform, mit der es möglich ist, Symptome mit nur einer Behandlung zu lösen.

Warum geht das mit der Suggestionstherapie so schnell?

Symptome sind Gefühle oder Befindlichkeiten. Diese können in wenigen Sekunden auftreten und genauso schnell wieder abklingen. Die Suggestionstherapie macht sich diese Eigenschaft zu Nutze. Bei den meisten Therapie-Methoden, wie zum Beispiel der kognitiven Verhaltens- oder Gesprächstherapie, wird versucht die Denkweise zu verändern. Dies sind jedoch langwierige Prozesse. Bei der Suggestionstherapie hingegen wird das Symptom, also das Gefühl oder Befinden direkt behandelt.

Wie funktioniert die Suggestionstherapie?

Die Therapie ist ein festgelegter Prozess, der im Unterbewusstsein wie ein Code funktioniert. Hierbei wird ein Skript verwendet, das um die Ursachen und Symptome der Erkrankung ergänzt wird. Die Gefühle werden in ein Format umgewandelt, das im Gehirn spielerisch verarbeitet werden kann. Dies geschieht bei vollem Bewusstsein des Betroffenen.

Wen kann man mit einer Suggestionstherapie behandeln?

Alle Menschen, die seelische Konflikte und psychische Belastungen haben oder unter psychosomatischen Erkrankungen leiden. Dies gilt für Kinder ab dem 8. Lebensjahr, Jugendliche und Erwachsene.

Voraussetzungen für die Behandlung sind: Dem Alter entsprechend geistige Reife, keine Psychosen, keine Persönlichkeitsstörungen und keine vererbten und organisch bedingten psychischen Einschränkungen.

Anwendungsgebiete

  • Angst- und Panikstörungen

Generalisierte Ängste, Agoraphobie, Angst vor der Angst, Innere Unruhe, u. a.

  • Soziale Phobie

Prüfungsangst, Redeangst, Lampenfieber, Schüchternheit, Paruresis (Angst öffentliche Toiletten zu besuchen), u. a.

  • Spezifische Phobie

Spinnenangst, Flugangst, (Zahn-) Arztangst, Höhenangst, u. a.

  • Bild Belastungsstörungen
  • Belastungsstörungen

akut, chronisch, posttraumatisch

  • Zwangsstörungen

Kontrollzwang, Waschzwang, Zählzwang, Berührzwang, u. a.

  • Essstörungen

Bulimia nervosa (Ess-Brechsucht), Orthorexie (krankhaftes „gesundes Essen“, Anorexia nervosa (Magersucht), Binge Eating (periodische Heißhungeranfälle), u. a.

  • Anpassungsstörungen

Mobbing, Trauer, Trennung, Krankheit, Beziehungsprobleme, Organverlust, Verlust der Heimat, Probleme am Arbeitsplatz, u. a.

In meiner Praxis habe ich vor allem Mobbing in der Schule und am Arbeitsplatz, Prüfungsängste, Belastungen, Beziehungsprobleme, Trauerarbeit, und viele andere Ängste behandelt.

Beispiel junger Bursche steht vor großer Prüfung oder Schwester wurde im Krankenhaus gemobt oder Mobbing in der Schule