Aderlass

“Sind bei einem Menschen die Gefäßen mit Blut gefüllt, so müssen sie von dem schädlichen Schleim und dem durch die Verdauung gelieferten Saft durch einen Einschnitt gereinigt werden.” Hildegard v. Bingen

Das Blut des Menschen muss durch einen Aderlass gereinigt werden, weil in der Natur des Menschen eine andere Reinigung von diesen anfallenden Schlackenstoffen nicht vorgesehen ist!

Der Aderlass ist nach Hildegard das tiefgreifendste Umstimmungsmittel zur Heilung von schweren, chronischen Erkrankungen.

  • Selbstheilungskräfte werden angeregt, stärkt das Immunsystem
  • Reinigt das Blut, entgiftet und verbessert die Fließeigenschaft des Blutes
  • Beseitigt Hormonregulationsstörungen
  • Verbessert die Gehirndurchblutung
  • Wirkt Krebs vorbeugend
  • Normalisiert Stoffwechselstörungen, schützt vor Leberkrankheiten
  • Wirkt sehr gut bei Nervenerkrankungen
  • Reduziert Schlaganfallgefahr, Migräne, Angstzustände, Unruhe
  • Beseitigt zu viel Gallensäure „Schwarzgalle“ beseitigt
  • Senkt das Herzinfarktrisiko um 88 %
  • Er verhütet die Thrombose- und Emboliegefahr
  • Senkt Bluthochdruck, Cholesterin Werte und den Hämatokritwert
  • Wirkt bei Diabetes unterstützend


Ein regelmäßig durchgeführter Aderlass nach Hildegard von Bingen, kann solche Notfälle verhindern. Vorbeugend wir ein jährlicher Aderlass empfohlen, bei schweren Erkrankung kann ein Aderlass 2 – 3 mal im Jahr nötig sein.

Das reine Blut bleibt dem Körper erhalten. So ist dieser spezielle Aderlass ein kräftigendes Verfahren, das gründlich entgiftet, Thromboseneigung beseitigt, und das Abwehrsystem stärkt.


Folgende Kriterien lt. Hildegard sind Voraussetzungen für einen erfolgreichen Aderlass:

  • In den ersten sechs Tagen nach Vollmond ist der einzig mögliche Zeitpunkt um einen guten und wirkungsvoller Aderlass durchzuführen. Zu Dieser Zeit sind die verschiedenen Säfte im Blut so voneinander geschieden, dass sie getrennt voneinander ausfließen können. Nach diesen sechs Tagen verflüchtigen sich diese Säfte wieder in die Peripherie und lagern sich wieder in den Depots des Binde-, Fett-, Muskelgewebes und in den zellulären Bereichen ab.
  • Völlige Nüchternheit
    Das heißt, es darf vor dem Aderlass nichts getrunken und gegessen werden. Nur durch die völlige Nüchternheit sind die in ihm vorhandenen Säfte vom Blut getrennt. Die Zähne dürfen geputzt werden (Achtung, kein Wasser trinken!). Das letzte und nur mehr leichte Essen sollte am Vorabend zu sich genommen werden. Es wäre günstig am Abend vorher Alkoholkarenz einzuhalten.


Vorsicht: Der Aderlass sollte nicht bei starker Körperschwäche, zu starker Blutarmut, akuten Infektionskrankheiten und akuten Angina-pectoris-Anfällen durchgeführt werden.

ADERLASS TERMINE

Der Aderlass gestaltet sich ähnlich wie eine übliche Blutabnahme. Dabei ist die abzunehmende Blutmenge individuell unterschiedlich, jedoch niemals mehr als 200 ml. Im Vergleich dazu erfolgt bei einer Blutspende eine Entnahme von 500 ml.

Aderlass Termine für 2019 bitte telefonisch erkundigen.                         

Nach dem Aderlass wartet auf Sie ein Hildegard Frühstück.

Nach dem Aderlass

Drei Tage nach dem Aderlass ist das Auge empfindlich gegen Licht, Strahlung und Hitze. Daher bitte Sonne, Fernsehen, Computer, Kino, sowie Ofen- und Sonnenhitze meiden. Schatten und kühle Orte aufsuchen und Sonnenbrille tragen.

2 Tage sollte mindestens folgende Diät eingehalten werden:

Zu meiden sind alles Gebackene und Gebratene, pikante Speisen, Wurstwaren, Käse, Senf, Hering, sehr fette Speisen, Sahne, Quark, Cremes, Schweinefleisch, Rohgemüse, Rohsäfte, Rohobst, Dörrobst, starker Wein, Spirituosen, Bohnenkaffee u.a.

In kleinen Mengen erlaubt ist leichter Weißwein (mit Wasser), gedünstete Äpfel mit Zwieback, Haferflocken.

Erlaubt sind Dinkelkaffee, alle Dinkelprodukte, dünner grüner Tee oder Schwarztee, Haustee, Hühnersuppe, Grahambrot, gekochtes Reh- und Hirschfleisch, Hecht, Barsch. Im Sommer Hammel und Ziegenfleisch, Fenchelgemüse, Edelkastanien, Rote Beete, Mohrrüben, Kürbis, grüne Bohnen, Sellerie (alles natürlich gekocht!)

Für 1 Woche zu meiden sind fetter Käse, Wurst, alle Kohl- und Krautarten, Gurken, Feigen, Nachtschattengewächse: Kartoffeln, Tomaten, Paprika und Auberginen. Verschiedene Medikamente.

Für immer zu meiden sind die Küchengifte: Lauch, Pflaumen, Pfirsiche, Erdbeeren, Rohkost